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Lego Story der Untiklasse "Bibeltaucher"

Im Frühling 2014 haben die "Bibeltaucher" im Unti die Ostergeschichte mit Legos nachgebaut. Während Wochen waren Anna, Elias, Lucian, Paula und Severin begeistert am Bauen und haben sich intensiv mit dieser Geschichte auseinander gesetzt. Sehen Sie hier das Resultat. Viel Vergnügen bei der Diaschau "Von Palmsonntag über Karfreitag zur Osterfreude"!

 

Idee und Text nach den Synoptischen Evangelien: Esther Baier

Fotos: Petra Hunold

Vor den Toren Jerusalems, mitten im Alltag, erkennen Menschen, dass da etwas ganz Besonderes geschieht.
Jesus zieht auf einem Esel in Jerusalem ein.
"Hosianna! Hosianna!" rufen die Menschen, "gelobt sei der da kommt im Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!"
Er zieht ein, der Friedefürst! Und er wird für alle Menschen Frieden bringen, aber so ganz anders, als sie es erwarten.
In einem Haus in Jerusalem ist alles bereit für das traditionelle Passafest. Jesus feiert mit seinen Jüngern. Er weiss, einer wird ihn verraten. Und doch...
Jesus freut sich, mit seinen Jüngern zu feiern. Das erste Abendmahl. Jesus nimmt Brot und Wein und spricht: "Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. Feiert mit Brot und Wein und denkt daran!"
Die Jünger sind überrascht. Was soll das bedeuten? Sie erschrecken sehr, Jesus weiss, dass einer ihn verraten wird? Wer wird es sein?
Sein Hinweis: "Der, der mit mir das Brot tunkt." Judas Ischariot steht auf und geht weg.
Im Garten Gethsemane betet Jesus. Er ahnt, was auf ihn zukommen wird und bittet um Kraft - er ist allein, die Jünger sind eingeschlafen.
"Petrus, Jakobus und Johannes kommt mit mir und betet!" ruft Jesus.
Jesus hat Angst, er betet: "Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir, aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe!" Und er bekommt neue Kraft.
Aber auch Petrus, Jakobus und Johannes schlafen ein. Jesus muss den Weg alleine gehen, im Vertrauen auf Gott.
Judas führt die Tempelwache zu Jesus.
Die Jünger werden im Schlaf überrascht.
Die Tempelwache führt Jesus mitten in der Nacht ab und bringt ihn vor den Hohen Rat in den Tempel. "Bist du denn Gottes Sohn?" wird Jesus gefragt. "Ihr sagt es, ich bin es." antwortet er.
Früh am Morgen wird Jesus vor Pilatus geführt und angeklagt.
Pilatus findet keine Schuld an diesem Menschen und tritt vor das Volk, das nun aufgewiegelt schreit: "Weg mit ihm, kreuzige ihn!" Das Volk ist enttäuscht, getäuscht. Es hat keine Hoffnung mehr.
Wohl aus Angst verurteilt Pilatus Jesus zum Tod am Kreuz. Das Urteil wird sofort vollstreckt.
Jesus sieht die Menschen mit liebenden Augen an, er kennt die Kraft der Vergebung und betet: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"
Als die Sonne längst den Zenit überschritten hat, ruft Jesus laut: "Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!" und stirbt. Die Soldaten überprüfen seinen Tod. Der Hauptmann zeigt auf Jesus und erkennt: "Dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!"
Nur von Weitem sehen die Jünger was geschieht. Sie verstecken sich.
Jesus wird im neuen Felsengrab von Josef, einem Ratsherrn, begraben. Josef war ein heimlicher Bewunderer von Jesus. Er wagte sich zu Pilatus und bat um den Leichnam.
Noch vor Sonnenuntergang wird die Grabhöhle mit einem Stein verschlossen. Wachen werden aufgestellt. Der Sabbat beginnt. Ein langer Tag der Hoffnungslosigkeit, der Angst und des Wartens.
Der neue Morgen. Der Ostermorgen. Keiner hat's gesehen, keiner war dabei. Jesus ist auferstanden! Das Grab ist offen. Ein Engel steht davor, die Wachen schlafen.
Die Frauen kommen ängstlich näher. Sie fürchten sich vor den Wachen, sorgen sich, dass sie den Stein nicht wegrollen können um Jesus einzubalsamieren. Aber - was entdecken sie da? Das Grab ist offen.
Vorsichtig kommen sie näher und spähen ins Grabesinnere.
"Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!" So klingt die Osterbotschaft ihnen entgegen.
Die Sonne geht auf, mit der Salbe in der Hand laufen die Frauen in den Garten und...
... begegnen Jesus. Sie erkennen ihn, er ist es!
Jesus spricht sie an: "Fürchtet euch nicht! Geht hin und erzählt es meinen Brüdern!" - So wurde die Geschichte der Überwindung des Bösen, der Gewalt und des Todes immer wieder weiter erzählt. Jesus, der auferstandene Christus, ist der Weg zu Gott, zum Leben, bis heute!
United Methodist Church